Allerletzte Worte..

Heute ist der letzte Tag vor der Abgabe dieses Blogs. Mein Resumé habe ich bereits verfasst. Bleibt also nicht viel zu sagen ausser: Es war wunderbar, ich habe viel gelernt und nehme aus der Erfahrung des Blogschreiben sicherlich viel für die Zukunft mit. Musikinteressiert wie ich bin könnte ich mir für die Zukunft (falls ich mal sehr viel Zeit und Muse habe) sogar mal vorstellen einen eigenen Musikblog zu schreiben.

Traurig ist es im Übrigen, dass ich an dieser Stelle mit dem Ende meines Blogs auch noch vom Ende des Senders ZDFkultur erfahren habe (vgl. Christian Charisius, 2013). on tape wird also wohl in

Bis dahin heißt es aber erstmal: Schluss, Aus, Ende. Und da meine Sendung sich ja auch mit Musik befasst, möchte ich nicht ohne ein letztes Lied gehen. Vielen Dank fürs Lesen, es war mir eine Freude!

Quelle: http://www.youtube.com/watch?v=GrLsDpl_Rlg&w=560&h=315

Quellen:

– Charisius, C. (2013): ZDFkultur vor dem Aus  (abgerufen am 27.2.2013)

Alles hat ein Ende..

..nur die Wurst hat zwei. Das war der erste Gedanke der mir gerade durch den Kopf ging als ich mich an mein letztes Resumé des bisher gelernten setzen wollte. Nicht sehr produktiv möchte man meinen. Doch der produktive Teil folgt hoffentlich sogleich:

Als ich diesen Blog anfing zu schreiben hatte ich keine großen Erwartungen an das Projekt. Das Thema „digitale TV-Konzepte“ sagte mir eigentlich sofort zu und mir schwebte auch ziemlich bald mein Wunschformat vor Augen: on tape sollte es sein, eine Sendung die ich aus persönlichem Interesse auch schon des Öfteren verfolgt, nie aber großartig analysiert und hinterfragt hatte.

Im Laufe der Monate und des Schreibens habe ich, wie erhofft, viel über das Sendeformat und die Zukunft von ähnlichen Formaten gelernt. on tape ließ sich zunächst mühelos in die von mir aufgestellte Definition von digitaler Kommunikation einordnen. Durch das Einbinden von Chat und Taperoulette wird die Kommunikation mit dem Nutzer auf eine neue Ebene gebracht und es besteht die Möglichkeit zur direkten Interaktion. Diese Interaktion ist ein wesentlicher Bestandteil der Sendung, möchte man doch einen möglichst publikumsnahen Aufbau der Sendung erreichen.

Dass es bei der Sendung nicht nur Rezipienten gibt, sondern man sorgsam zwischen ihnen und  Usern unterscheiden sollte war die folgende Erkenntnis. So war ich in Vergangenheit nur als Rezipient der Sendung tätig, hatte ich doch bloß immer nur zugeschaut und mich nie direkt beteiligt. Die Frage nach der Beteiligung an einem Format sorgte bei einem darauf folgenden Eintrag für einige Kommentare und Fragen. Nach meinem Bericht über die „Lean-Back oder Interact“-Thematik äußerte sich meine Community zunächst positiv über meine Abgrenzung der Begriffe. Ich hatte aber bereits in meinem Artikel die Schwierigkeit der Einordnung von Video on Demand und Livestreams geäußert, da ich der Meinung war und bin, dass das bloße Ansehen von Sendungen im Internet mehr und mehr zu lean back Verhalten (und somit zu den Rezipienten) gezählt werden sollte. Konträr dazu steht nämlich die Aussage, dass man als Nutzer, der bewusst nach seinen Bedürfnissen Content im Internet auswählt, auch als lean forward Nutzer gesehen werden sollte. Meine Community hatte mit diesem Sachverhalt ähnliche Probleme: Während Jan formatbedingt unter den Begriff „Rezipient“ auch bewusst diejenigen einordnet, welche den Schritt ins Internet gehen, waren sich die anderen auch zunächst uneins. Im Endeffekt ist mein Fazit des Ganzen, dass man in Zukunft über eine detailiertere Abgrenzung des Begriffes lean forward nachdenken sollte und ihn gegebenenfalls erweitern sollte (eine Begrifflichkeit wie „lean in“ könnte man beispielsweise für das bewusste Einbringen in die Sendung verwenden während unter lean forward weiterhin nur das bewusste Rezipieren fällt).

Generell lässt sich sagen, dass ich im Laufe des Blogschreibens immer wieder festgestellt habe, dass interaktive Formate und Social TV noch in den Kinderschuhen stecken und in ihnen ein gewaltiges Entwicklungspotenzial steckt. Immer mehr Formate drängen auf den Markt, sogar eigene Fernsehsender die sich Interaktivität auf die Fahne schreiben (vgl.Uwe Mantel, 2013) sollen in Zukunft das deutsche Fernsehen revolutionieren. Wie gut diese Entwicklung in Deutschland letzten Endes ankommt, wird sich zeigen. Generell lässt sich jedoch sagen, dass einige der von uns untersuchten Formate in Deutschland Rekord-Einschaltquoten verzeichnen (auch wenn das eher bei den Formaten auf den großen Kanälen RTL2 und Sat1 zutrifft, bei Spartenkanälen wie zdf.kultur und zdf info gibt es dazu keine Angaben).

Ich bin jedenfalls gespannt, wie sich dieser Trend weiterentwickeln wird und welche Möglichkeiten sich dabei in Zukunft Rezipienten und Usern bieten. Durch die Arbeit auf diesem Blog habe ich jedenfalls sehr viel gelernt und werde auch in Zukunft die Thematik weiter verfolgen.

Auch die Zusammenarbeit mit meiner Community hat mir schlussendlich wirklich Spaß bereitet. Nach anfänglichen Schwierigkeiten über Aufteilung und Zusammenarbeit (welche aber auch hauptsächlich unseren Anfängerfehlern in Sachen Blogtechnik zuzuschreiben waren), entwickelten sich durchaus konstruktive Diskussionen die im Endeffekt auch immer wieder Denkanstöße für neue Blogeinträge gaben. Ich musste außerdem feststellen, dass es einem im Schreiben der Arbeit bestärkt hat, wenn man zwischendurch immer mal wieder Feedback durch Kommentare unter bisher getaner Arbeit bekam.

Das Verfassen einer solch (angestrebten) wissenschaftlichen Arbeit in Online-Form fiel mir eigentlich größtenteils leicht. Durch das Schreiben in einzelnen Posts, traut man sich eher ab und an die wissenschaftliche Schreibweise beiseite zu lassen und auch mal eine eigene Meinung mit einzubringen. Schließlich schreibt man ja auf seinem persönlichen Blog. Einzige Schwierigkeit die ich abschließend festgestellt habe, ist die korrekte Quellenangabe. Wie wissenschaftlich muss ich so etwas hier dokumentieren? Muss ich auch, wenn ich mir für das Verfassen eines Textes ein Video ansehe dafür eine Quelle angeben? Und wie funktioniert das mit Screenshots? Schließlich versucht man letzten Endes doch, wissenschaftliche Formalia irgendwie einzuhalten, ohne dabei das lockere Schreiben auf einem Blog aufzubrechen. Ich hoffe jedenfalls, dass ich in dieser Hinsicht einen guten Spagat zwischen formalem und entspanntem Schreiben machen konnte.

Mit dem Bloghoster WordPress hatte ich eigentlich von Anfang an keine großen Probleme. In meiner Zwischenreflexion hatte ich ja bereits berichtet, dass die Tools es einem einfach machen, Blogposts angemessen zu verfassen und in ein Design zu bringen. Das Problem mit den Pingbacks konnte ich allerdings leider bis zum Schluss nicht lösen. Nachdem ich mich mit meiner Community heute nochmals zusammengesetzt habe und wir alle durch die Problemlösungen verschiedenster Foren versucht haben, meine Verlinkungen in Pingbacks zu verwandeln, mussten wir leider feststellen dass mein System anscheinend keine Pingbacks zu verarbeiten scheint. Anders konnten wir uns das Problem nicht erklären, meine WordPress-Einstellungen waren nämlich auch alle wie erfordert eingestellt. Das Problem habe ich nun versucht durch Kommentare unter den jeweiligen Einträgen zu lösen. Ich habe immer den entsprechenden Link gepostet und angegeben, dass ich auf den Artikel verwiesen habe.

Ein letzter Aufreger also zum Schluss, der meine Arbeit hier aber auf keinen Fall schlecht reden soll. Denn das Blogschreiben hat mir ja durchaus viel Freude bereitet! Dennoch ist der bittere Beigeschmack, dass eben online manchmal nicht alles so läuft wie man das möchte, bleibend. Aus dem Grund werde ich meine Bachelorarbeit wohl doch auf dem konservativen Wege, nämlich offline, schreiben und publizieren.

Quellen:

– Mantel, U. (2013): Social-TV-Sender joiz kommt nach Deutschland (aufgerufen am 26.02.2013)

Social TV

Da ich bei meinen Recherchen oft über diesen Begriff gestolpert bin und bei Jonas, sowie auch bei Anne auch einen sehr interessanten Artikel gelesen habe, der die Thematik ebenfalls nochmals aufgreift, bin ich zum Entschluss gekommen nachzuziehen. Ich habe ja bereits in einem älteren Post on tape als Social TV-Format eingeordnet und einen Beitrag angekündigt in welchem ich mich nochmals genauer mit der Materie beschäftige.  Dieser folgt also nun!

Social TV ist in aller Munde. Doch was ist Social TV überhaupt? Soziales Fernsehen? Formate die sich mit sozialen Standarts beschäftigen oder Formate in denen man sozial aktiv werden kann?

Ich orientiere mich bei meiner Abgrenzung des Begriffs an einer Definition eines Artikels des Online-Medienmagazins DWDL. Dort wird Social TV als ein Versuch „Fernsehen und Internet zu verknüpfen und den TV-Zuschauer so ins Programm einzubinden“ (Thomas Lückerath, 2012) definiert. Im Folgenden werde ich diese Abgrenzung so beibehalten und nutzen.

Das Thema meiner Learning Community ist ja bekanntlich „digitale TV-Konzepte“. Ein großer Begriff der, im Nachhinein, ein wenig weit gefasst ist. So kann ein digitales TV-Konzept schließlich nicht nur ein Format sein, welches einen hohen Anteil an interaktiven Elementen aufweist. Vielmehr kann ein digitales TV-Konzept auch nur eine Sendung sein, die lediglich im Internet aufrufbar ist. Dabei würde dann keine wirkliche Beeinflussung des Inhalts stattfinden sondern lediglich das Rezeptionsmedium verschoben werden. Nach dem Aufrufen wird genauso zurückgelehnt rezipiert wie es vor dem Fernseher passieren würde.

Natürlich sind Formate mit interaktiven Elementen trotzdem auch digitale TV-Konzepte. Ich möchte on tape allerdings nun detaillierter einordnen. Betrachtet man die oben genannte Definition von Social TV, so stellt man fest dass on tape sich ebenfalls der genannten Elemente bedient. Schließlich findet im Sendeverlauf eindeutig das Einbinden des Zuschauers durch Verknüpfung von Internet und Fernsehen statt. Tina beschränkt sich in ihrem Beitrag über Social TV auf den Einbezug von Sozialen Medien und die Distribution und Werbung von Formaten über diese. Der Einbezug von sozialen Medien ist bei on tape nur gering gegeben. In meinem Beitrag über die externe Kommunikation habe ich ja bereits geschildert, dass Vermarktung und Kommunikation mit den Zuschauern der Sendung lediglich über die tape.tv Kanäle läuft. Eine eigene Plattform die den Zuschauern die Möglichkeit zur Diskussion nach der Sendung bietet, ist also nicht gegeben.

Dennoch nutzt auch on tape ja über die Seiten des Mutterkonzerns tape.tv soziale Medien, um eigene Sendungen zu vermarkten. Demnach kann man die Sendung nicht nur über die Verknüpfung von Internet und Fernsehen, sondern auch über die Nutzung von social media als Social TV-Format einordnen

Wie erfolgreich sich diese Einordnung in Zukunft gestalten wird ist noch offen. Klar ist aber, dass die Tendenzen vieler Sender und Formate immer mehr Richtung Social TV tendieren. Schließlich werden auch die Nutzer immer netzaffiner und tendieren zur Second-Screen Nutzung. Doch auch dazu hat Thomas Lückerath eine, wie ich finde, treffende Prognose:

„Erfolgreich ist Social TV nicht dann, wenn man sich beteiligen kann, sondern wenn man sich auch beteiligen will.“                    (Thomas Lückerath, 2012)

Quellen:

Lückerath, T.(2012): Social TV: Muss man nicht, darf man aber gerne…  (abgerufen am 15.02.2013)

Baum, J.(2013): Generation Gap – Social TV nur für junge Menschen?  (abgerufen am 15.02.2013)

Genßler, T. (2012): Zahlen und Fakten zu Social TV (abgerufen am 15.02.2013)

on tape und die Online-Werbung

Ich hatte in meinem Resumé der letzten on tape Sendung das Thema der Werbung auf Facebook und sonstigen sozialen Netzwerken bereits angerissen. Immer mehr Unternehmen vertrauen auf virale Effekte und Anzeigen in Social Networks.

Vorallem für on tape, bzw. tape.tv stellt das Medium „soziale Netzwerke“ eine wichtige Werbefläche dar (dazu ist allerdings nochmals die Tatsache mit einzubeziehen, dass on tape lediglich Werbefäche seines Mutterunternehmens tape.tv nutzt).Mit dem interaktiven Sendeformat werden schließlich hauptsächlich netzaffine Reizpienten angesprochen, die im Zuge des Sendeverlaufes dann zu Usern werden sollen. Wie mein Kommilitone Jonas in einem seiner Artikel bereits aufzeigt, sind die Nutzerzahlen auf Facebook und Twitter auch nach wie vor am steigen, was Werbeanzeigen auf ihnen natürlich noch reichweitenstärker werden lässt.

207786_anzahl-der-werbeflaechen-der-unternehmen-mit-hohem-facebook-werbeanteil

Quelle: http://de.statista.com/statistik/daten/studie/207786/umfrage/anzahl-der-werbeflaechen-der-unternehmen-mit-hohem-facebook-werbeanteil/

Laut einer Studie aus dem Jahr ist tape.tv das Unternehmen mit dem höchsten Facebook-Werbeanteil in Deutschland. Aktuelle Angaben konnte ich leider nicht ausfindig machen. Dennoch zeigt die Statistik, dass tape.tv die Wichtigkeit der sozialen Plattform erkannt hat.

Doch wie wirksam ist Werbung auf Facebook und Co. überhaupt? Wird sie von den Usern in der Regel einfach ignoriert oder erfüllt sie tatsächlich ihren Zweck? Auch dazu liefert eine Befragung Antworten:

196319_nutzungsverhalten-und-werbewirkung-von-facebook

Quelle: http://de.statista.com/statistik/daten/studie/196319/umfrage/nutzungsverhalten-und-werbewirkung-von-facebook/

19 % aller Befragten geben an, dass sie Werbung auf Facebook besser in Erinnerung behalten als die von anderen Websites. 18 % dass ihnen die Werbung auf der Plattform besser als auf anderen Internetseiten gefällt. Man möchte meinen dass tape.tv also in Zukunft besser seine Werbung anderweitig schaltet – ist doch die Reichweite in Zeitschriften und Fernsehen viel höher!

Doch tape.tv setzt zusätzlich zu „konservativen“ Werbeflächen  auf die führende Antwort der Umfrage – nämlich auf die Tatsache dass sich User von ihren Freunden bei Facebook mit den wichtigsten News versorgen lassen. Durch das Liken und dadurch automatische Teilen des Artikels auf dem tape.tv Blog bekommen die Freunde und Follower des jeweiligen Users das Gefühl, eine wichtige Neuigkeit zu rezipieren. Dementsprechend wird der Artikel nicht als Werbung empfunden sondern vielmehr als Tipp zum Einschalten oder sogar zur Teilnahme am Gewinnspiel.

Demnach ist der Werbeeffekt zwar dar, wird jedoch nicht als solcher wahrgenommen. Der entstehende virale Effekt durch weiterteilen tut sein Übriges. Bei der Plattform Twitter wird ein ähnlicher Effekt festzustellen sein.

Alles in Allem lässt sich also sagen, dass tape.tv mit der Werbung für on tape auf sozialen Netzwerken durchaus auf das richtige Medium setzt. Schließlich setzt sich ein regelmäßiger Facebook-User auch eher vor den Laptop und klickt sich in Taperoulette ein als es meine Mutter als Nicht-Userin tun würde.

Quellen:

– Baum, J. (2012): Zutrittsbarrieren durch kommerzielle Social Media Anbieter? (aufgerufen am 11.2.2013)

Abbildungen:

Abbildung 1: Unternehmen mit dem höchsten Facebook-Werbeanteil

http://de.statista.com/statistik/daten/studie/207786/umfrage/anzahl-der-werbeflaechen-der-unternehmen-mit-hohem-facebook-werbeanteil/

Abbildung 2: Nutzungsverhalten und Werbewirkung von Facebook

http://de.statista.com/statistik/daten/studie/196319/umfrage/nutzungsverhalten-und-werbewirkung-von-facebook/

Neue Runde, neues Glück

Am 1.2.2013 ging es für on tape in eine neue Runde: die britische Band „Foals“ hatte sich angekündigt. Bereits im Vorfeld gab es zum anstehenden Konzert diverse Gewinnspiele, sowohl bei Radiosendern als auch bei tape.tv selbst. Dazu ist zu erwähnen, dass tape tv für die Sendung keine Karten verkauft sondern ausschließlich auf die unkommerzielle Variante des Verlosens setzt. Besonders auf der Plattform Facebook las man immer häufiger bei den eigenen Freunden „Max gefällt On Tape | Foals“. Da ich zum ersten Mal eine solche Welle von Interesse  für das von mir ausgewählte Format mitbekam, musste ich dem natürlich auf den Grund gehen. Zumal Facebook im Rahmen unserer Untersuchung ja nicht unbedingt eine unwichtige Rolle spielt.

Einmal angeklickt gelangte ich zunächst auf den Blog von tape.tv. Dort ausgeschrieben – ein Gewinnspiel für Tickets für die nächste Sendung am 1. Februar. Da ich die Musik der Foals selbst sehr schätze und es für meine Untersuchung sicherlich nicht hinderlich gewesen wäre mal eine Sendung selbst zu besuchen, beschloss ich spontan teilzunehmen. Alles was ich dafür tun musste war, den Beitrag zu liken oder zu tweeten und einen Kommentar darunter zu setzen. Einfach für mich und vor Allem auch vorteilhaft für on tape – schließlich sah durch das automatischen posten auf meiner Timeline nun auch jeder meiner Freunde, dass es ein Gewinnspiel für besagte Sendung gibt und dass die Sendung in knapp 2 Wochen ausgestrahlt wird.

Bildschirmfoto 2013-02-11 um 16.18.21

Das Schalten und Verteilen von Werbung scheint in der Zeit von Facebook und Co. also wirklich nicht mehr Unmengen an Kosten zu verschlingen.

Gewonnen habe ich natürlich nicht. Dennoch habe ich es mir nicht nehmen lassen, die Sendung online zu verfolgen. Das Grundprinzip hatte ich in einem vorherigen Post ja bereits erläutert. Auch in der aktuellen Sendung muss die Band zunächst einige Lieder performen um sich dann den Fragen des Moderators Rainer Maria Jilg zu stellen. Alles in Allem wieder eine gelungene Sendung, hätte die Interaktivität mit den Zuschauern dem Ablauf nicht ein Bein gestellt. Beim altbewährten „Taperoulette“ wird eine Userin zugeschaltet, deren Internetverbindung kurz vorm Abstürzen scheint – während die Band versucht aus den Wortfetzen eine Frage zu erkennen, versucht Moderator Jilg die Situation durch eigene Zwischenfragen zu retten. Für mich als Zuschauer alles in allem 2 Minuten Ohren verschließen, da die Rückkopplung des Taperoulette nicht unbedingt für ein angenehmes Zuhören sorgt.

Der Rest der Sendung verläuft dann allerding ohne weitere Probleme und es gibt am Ende sogar eine Zugabe. Es scheint also als hätte die Band trotz der Komplikationen doch auch Spaß am interaktiven Sendekonzept gehabt.

Wer sich die Folge selbst nochmal ansehen möchte, der braucht nun also bloß klicken und kann sich selbst ein Bild machen.

Ansonsten gibts hier erstmal ein Video von meinem Lieblingslied live in der Sendung:

Quelle: http://www.youtube.com/watch?v=laqDQLLcIzo

Quellen:

http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1831996/on-tape-(22)-Foals

http://www.tape.tv/

Second-Screen

Mit ist beim Überfliegen meiner vergangenen Blogposts aufgefallen, dass ich bei meinem zweiten Definitionsanlauf von Interaktion den Begriff Second-Screen verwende und nicht wirklich erläutere.

Viele Artikel die man zur Thematik im Internet findet, erwähnen Second-Screen im Zusammenhang mit Social-TV, liefern aber keine hinreichende Definition. Orientiert an diesem Blogbeitrag von vorgestern, möchte ich Second-Screen nun wie folgt definieren:

Second-Screen beschreibt die parallele Nutzung zweier Bildschirme (TV und/oder Computer). Bei diesem multimedialen Nutzungsverhalten können durchaus auch inhaltliche Verknüpfungen zwischen den zwei Screens bestehen (in Form von begleitender Recherche oder Kommentaraustausch zu laufender Sendung), es kann allerdings auch durchaus sein dass einer der beiden Bildschirme zum Nebenbeimedium wird. (vgl. w3b-Blogeintrag: Mehrheit nutzt Second Screen beim Fernsehen)

Für on tape kann diese Entwicklung positive Aspekte beinhalten. Schließlich erfordert das Sendekonzept praktisch den Einsatz eines Second-Screen, da der User ja, während er sich die Sendung ansieht, Fragen stellen soll oder sich ins Taperoulette einwählen soll. Wenn Rezipienten also ohnehin immer mehr zur parallelen Nutzung von TV und Internet neigen, bedeutet das gleichzeitig auch, dass sich mehr Menschen mit dem Konzept des interaktiven Fernsehens anfreunden können.

Diese Entwicklung ist also auf jeden Fall interessant zu beobachten und bringt in Zukunft sicherlich noch einige weitere Beiträge von Medienexperten an die Tagesordnung

Quellen:

Fittkau & Maaß Consulting (2013): http://www.w3b.org/nutzungsverhalten/second-screen-beim-fernsehen-von-mehrheit-eingesetzt.html (abgerufen am 06.02.2013)

Wen wollen wir hier eigentlich ansprechen?

on tape läuft, wie bereits erläutert, immer parallel zur Online-Veröffentlichung auch auf dem Spartenkanal ZDF.kultur. Laut meedia ist der Kanal vpm ZDF speziell für das Ansprechen einer jüngeren Zielgruppe angelegt worden. „Zielgruppe sind die 20- bis 40-Jährigen“ (meedia, 2011)

Das Format on tape passt dabei meiner Meinung nach optimal ins Konzept. tape.tv selbst ist ja auch bereits ein Unternehmen, welches hauptsächlich mit dem jungen, netzaffinen Publikum agiert. Demnach kann man davon ausgehen, dass eben diese Nutzer auch bei on tape einschalten. Doch ist es dann wirklich notwendig, das Format im Fernsehen auszustrahlen? Kann man es dann nicht einfach bei der Ausstrahlung auf tape.tv belassen? Nein. Denn schließlich lebt das Format davon, dass die User sich an der Sendung beteiligen, sich einklicken und Fragen stellen. Das funktioniert eindeutig einfacher, indem man auf dem Fernseher die Sendung laufen lässt und am Computer zeitgleich aktiv mitmacht. (Edit vom 6.2.2013: In meinem Beitrag über Second Screen wird dieses Vorgehen nochmals genauer erläutert)

Dieses Multitasking-Verhalten ist einem jüngeren Publikum eher zuzutrauen, als einem älteren, welches vielleicht nicht netzaffin genug ist, um beide Medien gleichzeitig abdecken zu können. (Mit dieser Annahme möchte ich keinesfalls Ü40er angreifen – Sicherlich ist die Mehrzahl dieser Generation mittlerweile auch mobiler im Internet unterwegs. Dennoch möchte ich die Vermutung aussprechen, dass vor allem in sozialen Netzwerken eher jüngere Nutzer aktiv sind)

Auch die Musikwahl von on tape spricht für den Einsatz in einem „jugendlichen Kanal“ wie ZDF.kultur. Künstler wie Kraftklub, Casper und Bodi.Bill sprechen die vorrangig jüngere Zuschauergruppen an und sollen genau diese auch vor Fernseher und Computerbildschirm locken.

Wie wichtig diese Annahmen für meine folgende Forschung ist, wird sich gegebenenfalls noch zeigen.

Quellen:

– meedia, 2011: ZDF.kultur: Das Zweite will jünger werden (aufgerufen am 15.01.2013)

Lean Back oder Interact?

Beim Begriff „Fernsehen“ denken viele Menschen zunächst an die traditionelle Form der Rezeption. Sich also entspannt vor einen Fernseher setzen und zuschauen. Einzige Interaktion mit dem Gerät stellt hierbei das Drücken der Fernbedienung dar, welches, je nach Gemütslage, das richtige Programm einstellt. Hachmeister und Zabel beschreiben diese Haltung als lean back Nutzung. (Hachmeister/Zabel, 2004: S 159ff.)

Im Rahmen unserer Untersuchung ist eben diese Haltung jedoch ausbaufähig. So untersuchen wir schließlich digitale TV-Konzepte, welche größtenteils ein gewisses Level an Interaktivität mit dem Rezipienten, bzw. User erfordern.

Das Gegenteil von lean back ist da schon passender. Laut Blogger Guido Bülow lässt sich die lean forward Nutzung wie folgt definieren:

„Das Wesen vom Fernsehen ändert sich, der Sender wird auch zum Empfänger. Social Media wird in bestehende Programme mit eingebunden, erste Sendungen werden um Social Media Funktionen aufgebaut, Nutzer unterhalten sich in Echtzeit an unterschiedlichen Orten über ihre Lieblingssendungen. Wir erleben den mündigen Nutzer, der selbst und auf Basis von Empfehlungen Bewegtbildinhalte konsumiert.“ ( Guido Bülow, 2012)

Diese Definition zeichnet meiner Meinung nach ziemlich gut die Entwicklung des Fernsehens in all seinen Facetten ab.

Sie deckt dabei Serien wie Berlin Tag & Nacht ab, welche normal im Fernsehen ausgestrahlt werden, in sozialen Netzwerken allerdings eine hohe Präsenz und Interaktion mit den Rezipienten aufweisen. Ebenso umfasst sie aber eben auch Formate wie on tape, ZDF login und The Voice of Germany, welche im direkten Sendeverlauf auf eine Interaktion mit den Usern setzen und den Rezipienten damit bewusst in den Sendeinhalt einbauen.Wie genau sich das Ganze bei einem reinen Online-Format wie Ponk verhält stelle ich mir auch spannend vor.

Ich habe mich hinsichtlich der Thematik mal an einer eigenen Grafik versucht, welche die Begriffe lean back und lean forward nochmals im Zusammenhang mit on tape aufzeigen soll:Bildschirmfoto 2013-02-12 um 18.36.16
Ich unterscheide meine Nutzer, wie auch bereits in einem vorherigen Beitrag erwähnt, zunächst in Rezipienten und User. Rezipienten sind bei mir   die lean back Nutzer, welche zur Rezeption des Formates lediglich den Fernseher anschalten, oder sich in den Live-Stream einklicken, bzw. die Sendung in der Mediathek nachträglich schauen. Beim Ast des lean forward Prozesses, wählen sich in meiner Abbildung diejenigen ein, welche dann durch die Nutzung interaktiver Elemente wie dem Taperoulette oder der Chatwall zum User werden. Ein weiterer Pfeil geht von der lean forward Nutzung aus ebenfalls zum Live-Stream bzw. dem Video-on-Demand (VoD). Bülow beschreibt in seiner Definition von lean forward  ja, dass Nutzer Inhalte konsumieren. Dementsprechend würde diese Aussage auch die Sparte des Konsumierens von Online-Inhalten abdecken, da der Rezipient ja bewusst das Sendeformat on tape auswählt und konsumiert. Dennoch würde ich das entsprechende Feld nicht komplett von der lean back Nutzung abgrenzen, da der Rezipient ja lediglich das Programm auswählt und danach auch nur konsumiert ohne sich einzubringen.

Meiner Meinung ist der Aspekt von Live-Streams oder VoD, welche man ebenfalls nur auswählt und dann rezipiert, ein Aspekt welcher noch vor Kurzem zu lean forward gezählt werden konnte, da er damals das aktivste Element war. Mittlerweile, in Zeiten von wirklich interaktiven TV-Formaten, wirkt das auswählen eines Sendeformates in einer Mediathek nur noch halb so interaktiv und wird eher als selbstverständlich angesehen. Der Rezipient muss keine Hürden mehr überwinden, da die Nutzung von Video-on-demand Plattformen und Mediatheken schon längst zum Grundkönnen eines jeden Nutzers gehört. Das Einbringen in ein Sendeformat erfordert da schon mehr Mut, weshalb es eindeutig als lean forward einzuordnen ist.

Fazit des Ganzen ist also, dass sich die gesamte Fernsehwelt immer mehr am lean forward Modell orientiert, indem Inhalte online zugänglich gemacht werden und der Rezipient bewusst konsumieren kann. In Zukunft sehe ich allerdings die Möglichkeit, dass das bloße konsumieren von Online-Inhalten wieder in das lean back Modell rückeingeordnet wird, da das Einschalten und Bedienen eines Computers die moderne Fernbedienung ist.

Quellen:

–  Bülow, G. ( 2012): Vom lean back zum lean forward – die Evolution von Social TV (abgerufen am 15.12.2012)

– Hachmeister, L./Zabel, C. (2004): Das interaktive Fernsehen und seine Zuschauer. In: Salm, C. zu (Hrsg.): Zaubermaschine interaktives Fernsehen? TV-Zukunft zwischen Blütenträumen und Businessmodellen. Wiesbaden: Gabler, 145 – 169

on tape und seine externe Kommunikation

Im Zusammenhang mit Interaktivität und ihrer Funktionsweise ist es denke ich wichtig, auch alle Kanäle zu erwähnen die on tape zur Kommunikation nach Außen nutzt.

Dazu ist zunächst zu sagen, dass das Format on tape an sich recht wenig bis gar nicht auf Social Media Plattformen vertreten ist. Vielmehr laufen Vermarktung und Verbreitung des Formates hauptsächlich über die Seiten des Musiksenders tape.tv, welches die Sendung ja bekanntlich in Kooperation mit dem Sender zdf.kultur produziert.

tape.tv an sich ist ist fast jedem sozialen Medium vertreten:

Facebook

Bildschirmfoto 2013-02-14 um 11.47.49

via

Das für mich relevanteste Medium ist mit Sicherheit Facebook – da ich weder einen Twitter- noch einen Google+-Account habe ist für mich Facebook nach wie vor der größte Informationslieferant. Die Facebook-Page des Musiksenders ist aufgebaut wie die meisten anderen Fanpages auch:

Neben den Standartbuttons wie Fotos, Events und Likes (aktuell über 137.000) findet man hier noch zusätzlich Jobs bei tape.tv, social media charts, aufdendaechern und tape.tv social mode. Für die Betrachtung unseres Sendeformates spielt keiner der Buttons eine große Rolle, bis auf den der Events. Interessant ist, dass ich beim durchklicken der vergangenen Events nur ein einziges on tape Konzert gefunden habe. Diese Tatsache hat mich durchaus verwundert, ist doch die Teilnahme an solchen Events eine Art Werbung für eine Sendung.

Neben den regulären Updates über die Musikwelt werden von tape.tv aber natürlich trotzdem kommende on tape Sendungen beworben:

„ab 21h ist die bude und die bühne dann aber rappelvoll. hier zum livestream und schon jetzt mit der pre-show einstimmen: http://maxherre_ontape.tape.tv/ 

und so könnt ihr euch von zu hause in die show einschalten: http://blog.tape.tv/?p=21254″ (tape.tv. 2012)

Google+

Bildschirmfoto 2013-02-14 um 15.18.47

via 

Auch bei Google+ gibt es wieder lediglich eine tape.tv Seite der man als User folgen kann. Einziger Unterschied bei der Plattform: wird in einem Post über on tape berichtet kann durch das hinzufügen eines Hashtags der Begriff on tape bei einer Suche gebündelt werden. Heißt, wenn man in der Suchfunktion #ontape eingibt, so findet man auf einen Schlag alle Einträge die mit der Sendung zu tun haben.

Ansonsten auch hier: Posts auf der eigenen Pinnwand die kurz vor der Sendung nochmals darauf hinweisen bzw. Gewinnspiel-Hinweise für Tickets.

Twitter

Bildschirmfoto 2013-02-14 um 15.21.42

 via

Im Zusammenhang mit on tape ist twitter die einzige Plattform, auf der auch während der Sendung Updates gepostet werden. Durch das Verwenden von Hashtags in Verbindung mit den Künstlernamen werden die Posts auch auf deren twitter-Accounts für deren Follower sichtbar. Das verstärkt im besten Fall natürlich die Einschaltquoten, da die Fans der Künstler dann auch auf on tape aufmerksam werden und sich eventuell sogar einbringen. Diese Funktion ist im Zusammenhang mit dem Interaktionsanteil der Sendung natürlich durchaus praktisch. 

Posts während der Ausstrahlung können dabei beispielsweise so aussehen:

„Kaas und Plan B im Interview #orsons_ontape http://instagr.am/p/S3ihV8LRwv/“ (tape.tv, 2012)

Ansonsten wird natürlich auch auf twitter vor einer Sendung ordentlich die Werbetrommel gerührt und Gewinnspiele werden angepriesen und verlinkt.

Blog

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via

Ein für tape.tv und on tape sehr wichtiges Medium, da fast alle Gewinnspiele und Neuigkeiten hier gepostet werden. Wenn es sich um Neuigkeiten seitens tape.tv handelt beinhalten die Posts auf den anderen sozialen Plattformen fast alle einen Link der zum entsprechenden Blogpost führt. Gewinnspielen für on tape Tickets werden ebenfalls hier kommuniziert. Für sämtliche Inhalte die sich mit dem Sendeformat on tape befassen findet man unter Program ein Archiv mit allen Beiträgen zur Sendung.

http://www.tape.tv

Bildschirmfoto 2013-02-14 um 15.44.35

via

Die Homepage von tape.tv stellt im Zusammenhang der Interaktion in der Sendung on tape einen wichtigen Faktor dar. Parallel zur Ausstrahlung auf zdf.kultur kann man die Sendung auf tape.tv verfolgen. Einziger Unterschied: Wenn eine on tape Sendung läuft erscheinen in der rechten Ecke des tape.tv-Bildschirms 2 Buttons – einer für den Chat und einer fürs Taperoulette. Somit ist tape.tv die einzige Interaktionsstelle von User und Sendungsmachern während der Aufzeichnung und daher essenziell für den Sendeablauf.

Abschließend lässt sich also zur externen Kommunikation des Sendeformates on tape sagen, dass diese ohne das Zugpferd tape.tv nicht existent wäre. Sämtliche Neuigkeiten und Werbemaßnahmen laufen letztendlich über tape.tv, was wahrscheinlich auch daran liegt dass on tape als Sendeformat noch nicht groß und etabliert genug ist.

Quellen:

http://www.tape.tv (abgerufen am 14.12.12)

– http://blog.tape.tv/ (abgerufen am 14.12.12)

– https://twitter.com/tape_tv (abgerufen am 14.12.12)

– https://plus.google.com/+tapetv/about (abgerufen am 14.12.12)

Was ich bisher fürs Leben gelernt habe

Nachdem ich ja jetzt schon einige Blogeinträge verfasst habe, denke ich, die Zeit für ein erstes Zwischenfazit ist gekommen.

Was fiel mir bisher schwer? Was habe ich schon gelernt und welchen von den in der Learning Community untersuchten Gegenständen kann ich vielleicht auch auf mein Format anwenden? Wie komme ich mit dem Medium Blog an sich klar und was strebe ich noch an? Diese und weitere Fragen werde ich im Folgenden versuchen zu klären, auch, um mir selbst nochmals einen Überblick über das bisher Erlebte zu verschaffen.

Als ich mit dem Blogschreiben anfing, war ich mir zunächst sicher, dass ich keine großen Probleme haben werde, zumindest nicht mit dem Inhalt. Einzige Schwierigkeit sah ich in möglichen komplizierten HTML-Anwendungen, bei welchen ich mich schon zum befreundeten Informatiker laufen sah. Doch entgegen meiner Erwartungen lagen meine größten Schwierigkeiten eher auf dem Inhalt als an der Aufmachung. WordPress macht es einem dabei aber auch wirklich leicht – Designvorlagen und Tools für jedes noch so kleine Problem ermöglichen selbst einem eher weniger programmierungsfähigen Menschen wie mir eine einfache Gestaltung des Blogs. Einziges Problem hierbei bisher: Bei Verlinkungen zu Blogposts der anderen werden bei mir keine automatischen Pingbacks erstellt. Ich habe mit Jonas bereits versucht die Fehlerursache ausfindig zu machen aber bin dabei noch zu keiner Lösung gekommen. Ich hoffe dass ich dieses Problem zeitnah lösen kann.

Inhaltlich stieß ich nach einer Weile auf das Problem, dass ich im Voraus nicht einen roten Faden oder Ähnliches erstellt hatte, der mir die Planung der Beiträge vielleicht erleichtert hätte. Ich habe eben erstmal munter drauf losgetippt und geschrieben was mir eben gerade vor die Finger geraten ist. Beim aktuellen Forschungsstand ist das auch noch in Ordnung, ich werde allerdings für meine zukünftigen Einträge versuchen, besser im Voraus zu planen.

Die Arbeit in der Community läuft soweit recht gut. Über eine gemeinsame Facebook-Gruppe versuchen wir, die wesentlichen Begriffe und deren Definitionen abzudecken und zu verteilen, sodass jeder seinen Anteil zum Gesamtbild beitragen kann. Durch diese Planung wollen wir auch verhindern, dass manche Themen doppelt und dreifach auftauchen. Anfangs lief es ein wenig schleppend mit Kommentaren, da jeder zunächst versucht hat, seinen eigenen Blog zu erstellen und zu füllen. Ich hoffe allerdings dass sich in Zukunft auch eher noch Diskussionen in den Kommentaren entwickeln, die man dann im nächsten Eintrag eventuell aufgreifen und weiterspinnen kann.

Es sind auch in meiner Community bisher durchaus interessante Themen bearbeitet und untersucht worden. Einige davon (zum Beispiel Digitale Kommunikation) konnte ich auch bereits gut auf mein Format anwenden und habe das auch immer entsprechend durch Links zu anderen Blogbeiträgen gekennzeichnet. Ein besonders wichtiges Thema war für mich bisher „Interaktivität“. Der Thematik habe ich ja auch bereits 2 Einträge gewidmet, da ich mich anfangs mit einer genauen Definition relativ schwer tat (zumal der Bereich der Interaktion im Bezug auf Fernsehen und TV-Formate noch relativ wenig erforscht wurde und ich keine Sekundärliteratur dazu finden konnte). Ich habe mich bei meinem ersten Definitionsversuch zunächst auf die von Jonas vorgenommene Abgrenzung von User und Rezipienten gestützt und bin durch dieses Vorgehen nicht gleich auf ein tragfähiges Ergebnis gekommen. In meinem zweiten Anlauf kam ich letztendlich auf eine für mich schlüssige Definition von Interaktivität, welche ich in meinen kommenden Blogposts auch so übernehmen kann.

Zu meinem Format lässt sich sagen, dass ich mit der Untersuchung dessen bisher noch keine Probleme hatte. Es ist für mich leicht einzusehen und bietet zu jeder Thematik die ich bis dato behandelt habe Untersuchungsmaterial. Es macht mir auch nach wie vor Spaß die Sendung on tape in meiner Forschung betrachten zu dürfen, da ja immerzu neue Sendungen produziert werden und ich dann Spaß mit Forschung verbinden kann. Schließlich habe ich die Sendung ja auch vor dieser Forschungsarbeit gerne geschaut und somit ist es für mich jetzt auch spannend zu erfahren, wie das ganze Konzept eigentlich funktioniert und aufgebaut ist.

Ich bin also gespannt wie die weitere Arbeit an diesem Projekt verlaufen wird, ob wir als Community noch bessere Diskurse entwickeln und ob ich noch mehr neue Erkentnisse über digitale TV-Konzepte gewinnen kann. Vorallem bin ich aber natürlich gespannt ob ich das Pingback-Problem vor Abgabe noch gelöst bekommen.

Bis dahin hoffe ich dass das folgende Zitat auch auf unsere Forschung zutrifft:

„The future’s so bright, I gotta wear shades“ (Timbuk 3, 1986)

Quelle: http://www.youtube.com/watch?v=lputIMecalw&w=560&h=315